Kantersieg: Eine halbe Stunde vor dem Zweitplatzierten im Ziel

"Dümmermeile": Schaumburgia-Ruderer deklassieren die Konkurrenz

Bückeburg. Einen starken Eindruck hat die Ruderriege Schaumburgia bei den Ausrichtern der Langstreckenregatta um die "Dümmermeile" hinterlassen. Bei dem Marathon auf dem Dümmer See bei Diepholz ging es darum, möglichst viele Runden auf dem 15-Kilometer-Rundkurs in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen.

 

 

Gestartet wurde um 8.30 Uhr, die letzte Runde durfte bis 17 begonnen werden. Mit ausgefeilter Taktik ging der Gig-Doppelvierer mit Andreas Bültmann, Lars Barkhausen, Raimund Lührs, Jens Böhne und Andreas Krause auf die Strecke. Von Anfang an war einer der Treppchenplätze gesetztes Ziel. Die ersten drei Runden wurden daher im Schnelldurchlauf abgespult, um die stärksten Gegner aus Wolfsburg, Köln, Mühlheim/Ruhr und Uelzen zu distanzieren. Dies gelang ohne große Probleme, eine Runde später stand fest, dass schon einmal der Pokal für die schnellste Runde nach Bückeburg gehen würde.

Die Vorjahressieger aus Wolfsburg blieben Bückeburg jedoch auf den Fersen - wenn auch mit gehörigem Zeitabstand. Nach sieben Runden und 105 Kilometern wurde daher beschlossen, zur Sicherheit noch eine Runde hintendran zu hängen.

Noch nie zuvor ist ein Boot bei dieser Veranstaltung acht Runden (120 Kilometer) gerudert - in einer Zeit von 7 Stunden 40 Minuten und mehr als einer halben Stunde Zeitvorsprung auf den Zweiten. Hierfür gab es den zweiten - noch größeren - Pokal.

 

© Schaumburger Zeitung, 03.09.2005